Biikebrennen auf Sylt

Biikebrennen auf Sylt

Biikebrennen auf Sylt

Auf den Nordseeinseln und entlang der Nordseeküste gibt es seit Jahrhunderten die Tradition des Biikebrennens. Dieses findet jedes Jahr am 21. Februar (einen Tag vor dem Petritag) statt und zieht auf Sylt tausende Gäste und Einwohner an. Den Ursprung des Biikebrennens liegt vermutlich in der Austreibung des Winters und wurde dann im 17. Jahrhundert auch als festlicher Abschied der Walfänger genutzt.

Mit brennenden Fackeln gehen die Einwohner an diesem Tag meistens um 17.30 Uhr zu den Feuerstellen und zünden mit den Fackeln die aufgebauten Feuerplätze rund eine Stunde später an. Während des Feuers gibt es diverse Reden, Kinder tragen Gedichte vor und natürlich gibt es auch traditionelle Musik. Oben auf viele Biikefeuern findet man häufig ein Holzfass (in einigen Gegenden wohl auch eine Strohpuppe). Wenn dieses gefallen ist, brechen die Teilnehmer zumeist in die nahegelegenen Gastsätten und Restaurants auf um den Abend in geselliger Runde ausklingen zu lassen.

Das Biikebrennen wird auf der Insel immer in Westerland, Wenningstedt, Kampen, List, Rantum, Hörnum, Tinnum, Keitum, Morsum und Archsum gefeiert.

Winter auf Sylt

Wem im Sommer die Sylter Strände zu voll sind, der kann in den Wintermonaten aufatmen. Bei schönen Strandspaziergängen hat man zumeist genügend Platz um in Ruhe die Seele baumeln zu lassen.
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Biikebrennen 2010 auf Sylt

Um den Winter "auszubrennen" findet am 21. Februar 2010 auch dieses Jahr wieder das Biikebrennen an diversen Orten auf Sylt statt. Frühzeitig sollte man sich jedoch um eine Übernachtungsmöglichkeit kümmern.
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